Am Morgen klopfen die deutlich hörbar auf das Dachfenster. "Am Besten einfach die Augen schließen und die Decke über den Kopf ziehen", denke ich mir. Heute ist kein Tag für Schön-Wetter-Pilger. Doch alles klagen nützt nichts. Die Regenjacke und -hose feiern heute ihre Pilgerpremiere. Die dunklen Wolken verziehen sich überraschend schnell und nach 20 Minuten … Tag 16: Auberive – Ferme de Borigrault weiterlesen
Autor: David W.
Tag 15: Langres – Auberive
ine angemessene Etappenlänge und regelmäßige,m über den Tag verteilte Pausenzeiten sind elementare Dinge, die jeder Pilger im Blick behalten sollte. Insbesondere die Pausenzeiten wurden von mir bisher sträflich vernachlässigt. Nach zwei Ruhetagen will ich es daher bewusst ruhiger angehen lassen. Bis Auberive sind es 29 Kilometer. Die Pension scheint sich in einem Waldgebiet, etwas außerhalb … Tag 15: Langres – Auberive weiterlesen
Tag 14: Bourbonne-les-Bains – Langres
06:20 Uhr reißt mich der Wecker aus dem Schlaf. Die Snooze-Taste betätige ich lieber nicht. 07:00 Uhr holt mich das Taxi ab. 10 Minuten vor der Abfahrt stehe ich mit einem etwas mulmigen Gefühl vor dem Hotel. In wenigen Minuten wird sich herausstellen, ob die Änderung der Adresse erfolgreich war. Nervös gehe ich auf dem … Tag 14: Bourbonne-les-Bains – Langres weiterlesen
Tag 13: Contrexeville – Bourbonne-les-Bains
Es passt nicht zu meinem Weg, bis in den frühen Vormittag hinein zu schlafen. Aber ich mache es. Es passt nicht zu meinem Weg, einen Teil zu fahren. Aber ich mache es. Es widerstrebt mir mit jeder Faser meines Körpers in dieses Taxi zu steigen. Ich kämpfe mit mir. Und es ändert nichts daran, dass … Tag 13: Contrexeville – Bourbonne-les-Bains weiterlesen
Tag 12: Rouvres-la-Chetive – Contrexeville
Ausgestattet mit zwei Bananen und einem Apfel als Frühstückproviant humpel ich Richtung Contrexeville. Meinem Bein geht es nicht besser. Es ist eine neue Erfahrung, dass eine Blessur über Nacht keine Linderung erfährt. Ich bandagiere das Sprunggelenk mit einer Mullbinde und hoffe, dass sie zur Stabilisierung beiträgt. Vielleicht sollte sich das mal ein Arzt genauer ansehen. … Tag 12: Rouvres-la-Chetive – Contrexeville weiterlesen
Tag 11: Domremy-la-Pucelle – Rouvres-la-Chetive
Nach dem Aufstehen richtet sich der erste Blick auf meine Arme . Die Nacht war gut und auch der Sonnenbrand nicht so verheerend wie anfänglich befürchtet. Das Frühstück wird auf das Zimmer serviert. Ich frage nach einer Creme für die gerötete Haut und bekomme eine Tube Biafine geschenkt. Die Creme hat eine feuchtigkeitsspendende Wirkung und … Tag 11: Domremy-la-Pucelle – Rouvres-la-Chetive weiterlesen
Tag 10: Vaucouleurs – Domremy-la-Pucelle
Als einziger Gast im Hotel wird für mich der Frühstückstisch mit drei verschiedenen Sorten Marmelade, etwas Wurst, Ei und Obst hergerichtet. Insgeheim hoffe ich auf das Angebot des Hoteliers, mich wieder bis nach Chalaines zu fahren. Im Internet berichtete eine Pilgerin davon, das ihr dieses Angebot unterbreitet wurde. Mir bleibt das Angebot vergönnt, aber die … Tag 10: Vaucouleurs – Domremy-la-Pucelle weiterlesen
Tag 9: Toul – Vaucouleurs
Die nächtliche Erholung tat mir sichtlich gut. Und obwohl meinem Körper die Strapazen der gestrigen 38 Kilometer noch spürbar anzumerken sind, fühle ich mich ausgeruhter und optimistischer in die Zukunft blickend. Der sonst so phrasenhafte Ratschlag "Schlaf doch mal eine Nacht drüber" half ein bisschen. Meine Frau riet mir, die wund gescheuerten Stellen mit Taschentücher … Tag 9: Toul – Vaucouleurs weiterlesen
Tag 8: Norroy-les-Pont-a-Mousson – Toul
Die Nacht im Auto wurde durch die Bettvorrichtung richtig gemütlich. Der Schlafsack hielt angenehm warm. Bei einer Temperatur von knapp 4 Grad im inneren des Transporters war das auch notwendig. Erst als die ersten Vögel ihren Morgengesang anstimmen, fällt mir das um einen Spalt geöffnete Lüftungsfenster am Dach auf. Im Haus komme ich mit Jean-Luc … Tag 8: Norroy-les-Pont-a-Mousson – Toul weiterlesen
Tag 7: Metz – Norroy-les-Pont-a-Mousson
Das Hotelbett ist ungemein gemütlich. Die Nacht war eine Wohltat. Dank des Ruhetages fühle ich mich erholter und blicke voller Spannung auf die kommenden Tage. In dieser Region treffe ich von Zeit zu Zeit noch auf Franzosen, die etwas deutsch sprechen. Es ist hauptsächlich die ältere Generation. Je weiter ich ins Landesinnere stoße, desto weniger … Tag 7: Metz – Norroy-les-Pont-a-Mousson weiterlesen