Tag 41: Nasbinals – Saint-Chely-d’Aubrac

Aufzeichnungen vom heutigen Tag gibt es leider keine. In Erinnerung halte ich aber gut die Unterkunft in Saint-Chely-d’Aubrac: Gite d’étape ecologite Sarbonnel. Eine Ökologische Unterkunft, deren Eigentümer sich aktiv für den Umweltschutz und dem verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur einsetzt. Schmutzwasser, welches etwa durch Geschirr abwaschen, duschen oder Wäschereinigung entsteht, wird durch ein spezielles Reinigungsverfahren und mit Hilfe von Pflanzenwurzeln und den darin vorkommenden Bakterien gereinigt. Aha.

Gite d’étape

Für die Einsparung von Wasser ist die Gite d’étape mit einer Trockentoiletten ausgestattet. Eine Wasserspülung sucht man vergebens. Stattdessen werden die Hinterlassenschaften mit Sägespäne überstreut. Wenn der Sammelbehälter voll ist, wird er entleert und kompostiert. Das Toilettenpapier wird dabei in einen separaten Behälter geworfen. Meine ersten Gedanken spiegeln die typischen Überlegungen und Vorurteile einer unwissenden Person wider. Das muss doch ein schrecklicher Geruch sein. Ich stellte es mir eklig vor, die Ausscheidungen meines Vorgängers in der Toilette zu sehen. Die erste überraschende Erkenntnis beim ersten Toilettengang: Es stinkt nicht. Die Sägespäne scheinen die Geruchsbildung tatsächlich gut entgegenzuwirken. Ungewohnt ist die Benutzung dennoch.


Ein Kommentar zu „Tag 41: Nasbinals – Saint-Chely-d’Aubrac

  1. Hallo David, ich habe sehr gute Erinnerungen an die Gegend. Insbesondere Saint-Chely hat mir sehr gut gefallen. Die alte Pilgerbrücke ist auch sehr sehenswert. Ich fand es damals zwar schade, dass ich nicht dort übernachtet habe, dafür war die Herberge (ca. 5 km danach) super. Liebe Grüße

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